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Einsätze 2001

§ 28-11-2001 - Autobergung nach Verkehrsunfall

§ 27-10-2001 - Autobergung nach Verkehrsunfall

§ 27-09-2001 - Autobergung nach Verkehrsunfall

§ 27-05-2001 - Brandeinsatz in Starnwörth

§ 05-05-2001 - Menschenrettung nach schwerem Verkehrsunfall

§ 14-04-2001 - Autobergung nach Verkehrsunfall

§ 10-03-2001 - Autobergung nach Verkehrsunfall

 

27. 09. 2001 - Technischer Einsatz nach Übung:

Am Do. den 27 September um 00:10 fuhr Herbert H. mit seinem Opel Corsa von Oberrußbach Richtung Großweikersdorf.
In einer steilen Linkskurve schleuderte das Fahrzeug aus bisher ungeklärten Gründen in den Straßengraben. Der Fahrer alarmierte die Feuerwehr Oberrußbach mittels Handy.
Nach Ankunft des KLF Oberrußbach wurde der Verletzte Lenker am Straßenrand vorgefunden.
Es wurde das RK- Großweikersdorf verständigt, die den Verletzten in das Krankenhaus Tulln fuhren.
Das Fahrzeug wurde nach Großweikersdorf geschleppt und gesichert abgestellt. Die Batterien wurden abgeklemmt.

5 Mann der FF-Oberrußbach waren mit 1 Fahrzeug etwa 1 Stunde lang im Einsatz.

Bericht von: HBM Johannes Bacher


27. 05. 2001 - Brandeinsatz unterbricht Feierlichkeit

Am 27 Mai wurde das neue Feuerwehrhaus und RLF in Niederrußbach eingeweiht.
Um 17.30 Uhr riefen die Sirenen des Unterabschnitts Rußbach die Feuerwehrmänner zuerst ins Feuerwehrhaus und danach an die Einsatzstelle nach Starnwörth. Dort stand ein Dach eines Einfamilienhauses in Vollbrand.

Die Feuerwehr Oberrußbach hatte die Aufgabe mit der FF - Niederrußbach einen Atemschutzsammelplatz aufzubauen. Einige Kameraden stellten den Rettungstrupp für eingesetzte Atemschutztrupps. Für unsere Wehr war der Einsatz nach 1,5 Stunden beendet.

Es waren 19 Männer der FF - Oberrußbach eingesetzt.

Bericht von: HBM Johannes Bacher


05. 05. 2001 - Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

Gegen 14:50 Uhr war ein 30-jähriger Mann aus Niederrußbach auf der Landesstraße 1139 von Oberrußbach in Richtung Niederrußbach unterwegs.
In einer langgezogenen Rechtskurve kam er mit seinem Audi vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit auf die andere Fahrbahnseite und kollidierte frontal mit einem LKW. Ein zufällig vorbeifahrender Feuerwehrmann alarmierte sofort die Feuerwehr Oberrußbach. Nach Eintreffen an der Unfallstelle wurde diese sofort abgesichert und für den Verkehr gesperrt.

Die Situation für den Einsatzleiter war folgende:

§ Der Audi stand im Straßengraben eine Person war eingeklemmt, Benzin floss aus.

§ An der anderen Straßenseite stand der LKW schräg zur Straße im Straßengraben. (Bach).

§ Der LKW-Fahrer hatte einen Schock und wurde von Anrainern erstversorgt.

§ Es wurde die Feuerwehr Niederrußbach, die Rettung und ein Notarzthubschrauber angefordert.

§ Der Zustand des schwer verletzten Fahrers wurde vorerst vom Notarzt stabilisiert.

§   Die Feuerwehr baute mit Pulverlöschern und einer Hochdruckleitung einen Brandschutz auf.

§ Nachdem Notarzt und Sanitäter den Lenker versorgt hatten, entfernten die Feuerwehrmänner die Türen auf der Fahrerseite.

§ Durch diese Öffnung konnte der Verletzte dann aus dem Fahrzeug gerettet werden.

§ Inzwischen landete auf einen nahegelegenen Feld der Notarzthubschrauber Christopherus 9.

§ Nach einer Intensiven Erstversorgung durch die beiden Notarztteams konnten die Feuerwehrmänner und Rotkreuzhelfer den Verletzten der Besatzung des Hubschraubers übergeben.

§ Dieser flog den Schwerstverletzten ins AKH Wien.

Die beschädigten Fahrzeuge wurden von der Feuerwehr abtransportiert und sichergestellt. Das ausgelaufene ÖL, Kraftstoff wurde gebunden und die Straße mittels Hochdruck gereinigt.
Um 17:30 war die Landesstraße an dieser Stelle wieder ohne Behinderungen passierbar. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr waren noch bis 18:30 mit der Sicherstellung der Unfallwracks und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft beschäftigt.

An diesem Einsatz waren von 14:55 bis 18:30, 48 Feuerwehrmänner mit 4 Einsatzfahrzeugen beteiligt.

Aus der Sicht der Feuerwehr Oberrußbach war dies der schwierigste Einsatz in der Geschichte da man den jungen Mann aus der Nachbarortschaft kennt.

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Bericht von: HBM Johannes Bacher